
Wofür wir kämpfen
Wir verteidigen das Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität und fordern eine aufgeklärte Familienpolitik.
Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung besteht aus Beratungsstellen, mehr als 40 verschiedenen feministischen und allgemeinpolitischen Gruppen, Verbänden, Netzwerken, Gewerkschaften und Parteien sowie Einzelpersonen.
Für mehr lies unsere Bündniserklärung.
Aktuelles
Unsere Themen

§ 218 StGB
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Reproduktive Rechte und sexuelle Gesundheit
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Aufklärung und Information
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Unser Bündnis ist eine Graswurzelbewegung, arbeitet ehrenamtlich und finanziert sich durch Spenden, Projektförderungen und freiwillige Beiträge.
Wir unterstützen das Bündnis, weil…
…rechte Kräfte seit einiger Zeit mit reaktionärer Familienpolitik Erfolge erzielen wie sich auch in den Wahlergebnissen der abtreibungsgegnerischen AfD widerspiegelt. Dem soll in Berlin entschieden entgegengetreten und für die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen sowie für das Recht aller Frauen über ihren Körper zu entscheiden, demonstriert werden.

Nicole Gohlke, Abgeordnete im Deutschen Bundestag
Der Kampf für sexuelle Selbstbestimmung begleitet mich seit 30 Jahren. Das Auftreten militanter Lebensschützer war für mich 1984 ein Motivationsschub für meine politische Entscheidung für die SPD. Nach dem Kampf um die Abschaffung des §218 schien mir in dem Kompromiss der Fristenlösung eine Regelung geschaffen, mit der wir leben konnten, auch wenn es viele Kröten zu schlucken gab.
Dieser Kompromiss wird nun mehr und mehr aufgekündigt und mit undemokratischen und gewalttätigen Mitteln angegriffen. Es ist unerträglich, wenn Frauen vor Beratungsstellen oder Arztpraxen angegriffen oder bedrängt werden. Es ist unerträglich, wenn gegen Praxen, die Abbrüche durchführen Kampagnen gefahren werden. Es ist unerträglich, wenn Frauen sterben sollen weil ihnen wie in Irland der lebensrettende Eingriff verweigert wird. Das zeugt von einer Missachtung von Frauen und ihrem Lebens- und Selbstbestimmungsrecht, die sich weit über die Frage eines Schwangerschaftsabbruchs hinaus auswirkt. Dem dürfen wir keinen Raum geben.

Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (Berlin)
…ich als Feministin und als Grüne mich für die Selbstbestimmung von Menschen einsetze, und zwar in allen Lebensbereichen. Darum ist es gut, wenn wir sowohl dem Versuch eines Roll-backs in eine konservative, unfreie Gesellschaft, als auch reaktionärem Gedankengut eine deutliche Abfuhr erteilen. Denn Frauen entscheiden über ihre Schwangerschaft, frei und ohne Kriminalisierung. Und Menschen – egal ob lesbisch, schwul, intersexuell, hetero oder transgender – lieben, wen und wie sie wollen.

Ulle Schauws, Abgeordnete im Deutschen Bundestag

Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Gründerin von Pinkstinks Germany
… niemand das Recht hat, über den Körper von Frauen* zu bestimmen. Es gilt immer noch: My body, my choice! Rechtspopulist*innen, Lebensschützer*innen und allen, die immer noch glauben, Frauen in ihren Rechten einschränken zu können, müssen wir geschlossen entgegen treten. Verbote treiben Frauen* nachweisbar in die Risiken der Illegalität. Es ist 2017 – Zeit, dass den Ewiggestrigen endlich ein Riegel vorgeschoben wird.

Ninia „LaGrande“ Binias, Moderatorin, Poetry Slammerin, Autorin
Liebe selbsternannte Lebensschützer. Ihr findet bestimmt ganz viele Leben, die ihr schützen könnt, ohne dabei Frauen zu bevormunden und in einer ohnehin schon schwierigen Lage mit eurem Fundamentalismus zu terrorisieren. (Geht doch mal zur Seebrücke-Demo zum Beispiel.) Kein Rückschritt beim Recht auf und beim Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch!

Dota, Musikerin
