
Wofür wir kämpfen
Wir verteidigen das Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität und fordern eine aufgeklärte Familienpolitik.
Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung besteht aus Beratungsstellen, mehr als 70 verschiedenen feministischen und allgemeinpolitischen Gruppen, Verbänden, Netzwerken, Gewerkschaften und Parteien sowie Einzelpersonen.
Für mehr lies unsere Bündniserklärung.
Aktuelles
Unsere Themen

Weg mit § 218
Wusstest du, dass ein Schwangerschaftsabbruch in Deutschland eine Straftat ist und nur mit einer Zwangsberatung folgenlos bleibt? Dass immer weniger Mediziner*innen Schwangerschaftsabbrüche anbieten und in ihrer Ausbildung nicht lernen, wie ein Schwangerschaftsabbruch durchzuführen ist? Dass sich Krankenhäuser weigern, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen und viele schwangere Personen den Abbruch selbst zahlen müssen? Damit muss Schluss sein!

Reproduktive Gerechtigkeit und sexuelle Gesundheit
Wir setzen uns seit 2012 gegen die von christlich-fundamentalistischen Gruppierungen angestrebte Kriminalisierung und moralisch-gesellschaftliche Ächtung von Schwangerschaftsabbrüchen ein.

Aufklärung und Vernetzung
Unsere lokalen Bündnisse und Gruppen planen und organisieren verschiedene Kampagnen zur sexuellen Selbstbestimmung. Dein Einsatz zählt. Ob klein oder groß – jedes Engagement macht einen Unterschied. Sei dabei und gestalte die Zukunft vor Ort mit.
Werde aktiv
Unser Bündnis ist eine Graswurzelbewegung, arbeitet ehrenamtlich und finanziert seine Aktivitäten durch Spenden, Projektförderungen und freiwillige Beiträge.
Wir unterstützen das Bündnis, weil…
...sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung ein Menschenrecht ist und niemand wegen eines Schwangerschaftsabbruchs kriminalisiert werden darf.

Carmen Wegge, Abgeordnete im Deutschen Bundestag und Sprecherin für Recht und Verbraucherschutz in der SPD-Bundestagsfraktion
Foto: Anna Voelske
…rechte Kräfte seit einiger Zeit mit reaktionärer Familienpolitik Erfolge erzielen wie sich auch in den Wahlergebnissen der abtreibungsgegnerischen AfD widerspiegelt. Dem soll in Berlin entschieden entgegengetreten und für die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen sowie für das Recht aller Frauen über ihren Körper zu entscheiden, demonstriert werden.

Nicole Gohlke, Abgeordnete im Deutschen Bundestag
Foto: Martin Heinlein
…ich als Feministin und als Grüne mich für die Selbstbestimmung von Menschen einsetze, und zwar in allen Lebensbereichen. Darum ist es gut, wenn wir sowohl dem Versuch eines Roll-backs in eine konservative, unfreie Gesellschaft, als auch reaktionärem Gedankengut eine deutliche Abfuhr erteilen. Denn Frauen entscheiden über ihre Schwangerschaft, frei und ohne Kriminalisierung. Und Menschen – egal ob lesbisch, schwul, intersexuell, hetero oder transgender – lieben, wen und wie sie wollen.

Ulle Schauws, Abgeordnete im Deutschen Bundestag
Das Recht auf Abtreibung ist ein elementarer Baustein für die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen. Und genau deshalb keine „Bagatelle“.

Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Gründerin von Pinkstinks Germany
Foto: MiguelFerraz / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
…weil Abtreibung immer noch nicht als selbstverständlicher Bestandteil der Gynäkologie angesehen wird. Oft scheint es, als ob mit der Stigmatisierung der Abtreibung gerade verhindert werden soll, die tatsächlichen Bedürfnisse von Frauen anzuerkennen oder ihnen Gehör zu verschaffen. Frauen haben oft nur die Möglichkeit, ihre Erfahrungen im Zerrspiegel dieser moralischen, religiösen und politischen Kämpfe zu erleben.

Sarah Diehl, Kulturwissenschaftlerin, Publizistin und Dokumentarfilmemacherin
Foto: Ivo Mayer
… es nicht hinnehmbar ist, dass Konservative und Rechtspopulist*innen versuchen einen Rollback gesellschaftsfähig zu machen, der insbesondere den Frauen die sexuelle Selbstbestimmung abspricht. Jeder Mensch hat das Recht, diskriminierungsfrei über die eigene Familienplanung und das eigene Sexualleben zu entscheiden. Die sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht, das nicht verhandelbar ist!
Mechthild Rawert, Vorsitzende des Berliner Frauenbunds 1945 e. V.
Foto: Stella von Saldern / DBT Photothek
… niemand das Recht hat, über den Körper von Frauen* zu bestimmen. Es gilt immer noch: My body, my choice! Rechtspopulist*innen, Lebensschützer*innen und allen, die immer noch glauben, Frauen in ihren Rechten einschränken zu können, müssen wir geschlossen entgegen treten. Verbote treiben Frauen* nachweisbar in die Risiken der Illegalität. Es ist Zeit, dass den Ewiggestrigen endlich ein Riegel vorgeschoben wird.

Ninia „LaGrande“ Binias, Moderatorin, Poetry Slammerin, Autorin
…heterosexuelle Beziehungen gesellschaftlich längst nicht mehr die »Norm« sind. DIE LINKE und ich selbst stehen für ein selbstbestimmtes Leben aller Menschen. Dies schließt unter anderem ein: Die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, was einen legalen und sicheren Zugang zu medizinischer Behandlung und Versorgung einschließt, einschließlich der rezeptfreien Abgabe der Pille danach, einen EU-weiten Anspruch auf die notwendige ambulante und stationäre medizinische Versorgung bei Krankheit und Schwangerschaft sowie auf die jeweilig notwendigen Vor- und Nachsorgemaßnahmen, alleinstehenden und auch nichtheterosexuellen Frauen den Zugang zu reproduktiver Medizin zu ermöglichen und das Adoptionsrecht für alle Menschen anzupassen, Kinder ihrem Alter entsprechend gendergerecht, offen und tolerant aufzuklären.

Caren Lay, Abgeordnete im Deutschen Bundestag
Liebe selbsternannte Lebensschützer. Ihr findet bestimmt ganz viele Leben, die ihr schützen könnt, ohne dabei Frauen zu bevormunden und in einer ohnehin schon schwierigen Lage mit eurem Fundamentalismus zu terrorisieren. (Geht doch mal zur Seebrücke-Demo zum Beispiel.) Kein Rückschritt beim Recht auf und beim Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch!

Dota, Musikerin
Foto: Rs-foto / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht, das für die selbsternannten Lebensschützer*innen ein Fremdwort ist. Sie kämpfen mit allen Mitteln, um konservative „Werte“ zu propagieren. Hierfür scheuen sich die christlichen Fundamentalist*innen auch nicht, Bündnisse mit Rechten einzugehen. Ihre Hauptanliegen fokussieren sich auf die Verurteilung von Schwangerschaftsabbrüchen, auf das Propagieren der monogamen, auf Fortpflanzung gerichteten Ehe mit der Frau am Herd und der Aufgabe der Kindererziehung. Andere Lebensformen gelten als minderwertig. Homosexualität wird als therapierbare „Krankheit“ dargestellt. Ich setze mich ein für eine vielfältige Gesellschaft, in der durch eine geschlechter- und kultursensible sowie durch menschenrechtsbasierte Sexualaufklärung Menschen zu selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Individuen erzogen werden.

Daniela Kühling, Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und Sexualpädagogin (gsp), Dozentin und Mitglied im Beirat des Instituts für Sexualpädagogik
…das Recht von uns Frauen auf sexuelle Selbstbestimmung ein Menschenrecht ist! Es ist unteilbar, unveräußerlich – und eine wertvolle Errungenschaft. Wir dürfen weder zulassen, dass es in Frage gestellt noch ausgehöhlt wird.

Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK Bundesverbandes

